Gerrit Mathis

Jeder vierte Abiturient will in die Medien. Ich wollte das nicht. Ich wollte lesen und denken und habe mein Hirn an der Uni ans Laufen gebracht. Das sagte mir, "Gerrit, es gibt eine ‚Zeit danach’, überleg dir was, bald!" Als bildungsapostelnder Lehrer war ich denkbar ungeeignet, für wissenschaftliche Gründlichkeit zu ungeduldig. Nebenher lief das Radio, es war die Lösung! Der junge Student ging zum Lokalradio. Es funktionierte. Es faszinierte. Radio hat etwas Heimtückisches. Wen es einmal erfasst, der wird es nicht mehr los. Zu spannend ist die Mischung aus Information, Kreativität und Geschwindigkeit. Ich habe mir Plätze gesucht, an denen das Wort Wert hat. Reporter, Wissensradio, jetzt radio m-Redaktionsleiter: Gott und die Welt hörenswert zusammenbringen, Nachdenkenswertes vordenken, damit das Hirn nicht verkümmert, der Glaube in Bewegung bleibt und die Ohren Futter kriegen.
Gerrit Mathis

Beiträge von Gerrit Mathis

  • Nichts ist teuer?

    andacht· Wer nichts tut, muss sich das erst einmal leisten können. So denken wir in unserer Leistungsgesellschaft - und liegen gehörig daneben.

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  • Unheimlich anstrengend

    andacht· Frieden klingt schön, aber auch irgendwie langweilig. Bis wir anfangen, ihn zu leben. Dann wird's richtig stressig.

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  • Reich? Ich war's nicht!

    andacht· Reichtum tut gut. Dem der ihn hat. Noch besser wird es, wenn wir ehrlich sind, woher wir unseren Reichtum haben.

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