25.02.2021

Staunt!

Was wir erklären können, darüber müssen wir nicht mehr staunen. So machen wir das oft. Bitter. Wir nehmen uns selbst so viel Lebensfreude und Dankbarkeit.

Autor: Gerrit Mathis
meint, dass Denken keine Glückssache ist und Glauben erleichtert.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Ich staunte diese Woche über meinen Darm.
Ich fastete 4 Tage vorher und ass nur Fisch, Weissbrot und Getränke ohne Milch. Dann Abführmittel, dann insgesamt 3,5 Liter Flüssigkeit trinken.
Ohne Schmerzmitteleinnahme wurde ohne Schmerzen ein ganz modernes Endoskop in den After eingeführt.
Dann gehts los, die Reise durch den Darm bis hin zum Dünndarm, der viele Zotten hat, den ich an einem Bildschirm in aller Schärfe sehen konnte (Dickdarm alles blitz-sauber und mit leichter durchsichtiger Schleimschicht).
Es war wunderbar: Rosa Wände stark mit vielen Blutbahnen durchblutet, die zu sehen waren. Hier der Eingang zum Blinddarm (sah aus wie eine Vagina).
Kurzum ich staunte! Staunte! Staunte! Ein Wunderwerk.
Nein der Darm steuert sich selbst, er wird nicht vom Gehirn gesteuert. Erst der Schliessmuskel wird wieder vom Gehirn gesteuert (sonst wären wir unterentwickelte Tiere, die einfach kacken, wenns kommt).
Eine (normal unsichtbare) Welt zum Staunen!

Neben einer persönlichen Empfehlung unserer Inhalte freuen wir uns natürlich auch über eine Empfehlung in der digital vernetzten Welt.




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